Startseite | Religion | Sprachwissenschaft | Geschichte | Humanwissenschaft | Naturwissenschaft | Kulturwissenschaft | Kulturschöpfungen

Sprachen | Wörter | Grammatik | Stilistik | Laut und Schrift | Mundart | Sprachvergleich | Namen | Sprachecke

Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

Beleg

Email:

   
  • Selten begegnet man noch einer Frau, die ihr Haar zu "em Nest" gesteckt hat, nachdem sie zuvor ihren Zopf geflochten. hat. War das Haar stark gelichtet, das "Nest" klein geworden, "so e Knottsche" so kaufte sie sich "en Willäm" (Wilhelm) einen Zopf, und die alte Pracht war wieder da. Die Buben liefen mit einem "Stiftekopp" herum, glatt geschoren, was meistens der Vater besorgte. Die langen Haare wie heute waren verpönt, "so e Oank", (Anke = das Genick) war unschön. Höchstens hatte einer "e Vorgärtche", was ein kleiner Haarbüschel war, der durch "en Schadel" geteilt war. Vielleicht trug auch eine "en Titus", strack nach oben stehende Haare, die wie eine Bürste aussahen. PfA 26.08.1967
    • Beim "Titus" waren die Haare mit dem natürlichen Strich nach vorn gekämmt, nicht nach der damaligen Mode nach hinten. Was Hechler beschreibt, nannte man "Mecki".
 

Times New Roman 5.01

Wörter

Zeichen

nach oben

Übersicht

 

 

 

Datum: 1968-2010

Aktuell: 09.02.2019