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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch Belege

 

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  • Schmidt (zu Marien). Sich, Marieche, vazeih mer nor deßmol: Der is an Allem schuld. Datterich. Die Unschuld muß heidiges Daags viel leide. Iwwrigens erklehr ich Ihne hiermit, daß unser Schmolles ufgehowwe is. (Gesteigert.) Sie vadiene mei Freindschaft net, Sie Donnerwedda! Schmidt. Nor net grob, sonst krijje-Se Ihr Feng, eh' Se sich umgucke! Datterich(pathetisch). Wann ein Dippche voll is, brotzelt-s iwwer: alleweil haw-ich genug. Meine-Se, daß ich der Mann wehr, der sich so mir nix dir nix uf dem unschullige Buckel erum danze lasse deht, Sie? Schmidt. Der Bengler werd Ihne schon noch druf erum danze, wann ich's aach net bin.

  • "Sieh, Mariechen, verzeih mir nur diesmal. Der ist an allem schuld. - Die Unschuld muss heutiges Tages viel leiden. Übrigens erkläre ich Ihnen, dass unser Schmolles aufgehoben ist ... Sie verdienen meine Freundschaft nicht, Sie Donnerwetter! - Nur nicht grob, sonst kriegen Sie Ihre Fänge, ehe Sie sich umgucken. - Wann das Düppchen voll ist, brutzelt's über; alleweil habe ich genug. Meinen Sie, dass ich der Mann wäre, der sich so mir nichts dir nichts auf dem unschuldigen Buckel herumtanzen lassen täte, Sie? - Der Bengler wird Ihnen schon noch drauf herumtanzen, wann ich's auch nicht bin." NDatt 4,5

   

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Datum: 2011

Aktuell: 09.02.2019