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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

Spruch

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  • Spiel mit Kleinkindern, dabei deutet man auf die genannten Körperteile und zupft zum Schluss an den Haaren: Bǟʳdçhən, Maylçhən, Nǟsċn, Bäckəlçhən, Bäckəlçhən, Āūğəlçhən, Āūğəlçhən, Ōʳçhən, Ōʳçhən, Stȉʳnçhən - zùppə, zùppě Häʳnçhən. "Bärtchen (Kinn), Mäulchen, Näschen, Bäckelchen, Augelchen, Ohrchen, Stirnchen - zupfe Härchen." TH

  • Wolgadeutsch: Man berührt einzelne Gesichtsteile des Kindes und benennt sie dabei. Man beginnt mit dem Kinn dann Mund, Nase, Backe, Backe, Auge, Auge, Augenlid, Augenlid, Stirn zum Schluss zieht man das Kind am Harschopf hin und her mit den Worten „Zopf, zopf, zopf mein Gehirnchen“.

    Das klingt dann in etwa so:

    Pärtje, Mailje, Näsje (langsam gesprochen)

    Päggelje, Päggelje (schnell gesprochen)

    Äächelje, Äächelje (schnell gesprochen)

    Deggelje Deggelje, Stänje (Deckel= Augendeckel = Augenlid-schnell gesprochen)

    Zopp, zopp, zopp ma Hänje (davor eine kurze Pause und dann wieder schnell gesprochen.) Dewiwje

    Bei "Zuppe, zuppe Häʳnche" zieht man das Kind an den Haaren, müsste eigentlich "Härchen" heißen, aber es muss sich doch auf "Stirnchen" reimen. TH

 

Times New Roman 5.01

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Datum: 1968-2011

Aktuell: 17.03.2019