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Heinrich Tischner

Fehlheimer Straße 63

64625 Bensheim

Südhessisch

kreischen

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kraischən Vst. 'kreischen'
Stammformen:
kraisch, kraischśt, ... gəkrìschə
n

  • 'schreien (Standard)

    • von Menschen

    • von Tieren

  • (>) von grellen Farbkontrasten TH


  • Lied:

    • "De Baba hot Geld... Zwar hot's noch gereicht, doch hinner ihm kreischt die ganze Familie im Chor" 19" #

  • Redensarten:

    • "kreischen wie am Spieß" 19" Hn

    • "kreischen wie ein Dachmarder." 18" Dst

    • "kreischen wie ein Seicher" 19" Hn

    • "kreischen wie eine gestochene Sau" 19" Hn

    • "die kreischende Kränke kriegen" 19" a

    • "sich die Seele aus dem Leib kreischen" 19" Hn

  • Reim:

    • Der Gickel geht ins Korn. Da kriegt der Bauer Zorn. Da nimmt der Bauer einen dicken Stein und wirft ihn dem Gickel wider's (gegen das) Bein. Da kreischt der Gickel: »Kikeriki, ätsch, du hast mich doch nicht kriegt.« 19" Hn

  • Sprichwort:

    • "Das Vieh, wo kreischt, muss zuerst gefüttert werden." 19" Hn

  • Sprüche:

    • "Diesem kreischt kein Gickel mehr nach." 19" Hn

    • "Du wirst geheiratet, und wann du kreischst." 19" Dst

    • "Wenn Dummheit weh täte, täte er Tag und Nacht kreischen." 19" Hn

  • Wendungen:

    • "Feuer kreischen" 18" Dst


  • Ableitungen:

    • V ånkraischən 'ankreischen'

    • V auskraischən 'auskreischen'

    • V ərymkraischən 'herumkreischen'

    • Vrkraischən 'verkreischen'

    • V Gəkraisch 'Gekreische'

    • V Gəkrisch 'Gekrische'

    • S Krĭsch 'Krisch: Schrei'

    • V nåchkraischən 'nachkreischen'

 

Times New Roman 5.01

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Datum: 1968-2012

Aktuell: 09.02.2019