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Selbstbezeichnung nach
Heorodot 4,6 Σκόλοτοι
Skólotoi, was 'die Königlichen' bedeuten
soll.
Der Name scheint zusammenzuhängen mit der von Herodot 4,5
überlieferten Sage: Drei Brüder namens Lipoxais, Arpoxais und Kolaxais
teilen sich die Herrschaft. Kolaxais wurde schließlich Alleinherrscher.
Das Namensglied -xais ist apers.
ḫšay- 'beherrschen'.
Skolo- und Kolo- erinnern an pers. کئاه
kolâh, kurd. kilaw,
tadschik.kuloh, Urdu کئاه
kulâh 'Kopfbedeckung' und damit an die
typische
phrygische Mütze.
Die Bedeutung 'die Königlichen' ist also aus der Alleinherrschaft des
Heros Koloxais abgeleitet.
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apers.
Škūča, griech.
Σκύθαι Skýthai >
aslaw. Скѵѳы Skiþy
> russ. Скифы
Skify
Die apers. Namensform ist wohl aus einer anderen Sprache übernommen und
setzt *Skūtra voraus.
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zu idg.
*śkeu-
'bedecken', *skaudʰa, awest.
xaōda, apers. ḫaudā,
pers. خود ḫud
'Kopfbedeckung' (hier die typische
phrygische Mütze. Ein sakischer Stamm heißt apers.
Tigraḫauda- 'die Spitzmützigen').
Die Bemerkung Isidors, Historia Gothorum 2, der Name der
Goten bedeute 'die
Bedeckten' könnte eine Überlieferung sein, die auf die Skythen zurückgeht.
Beide Völker lebten in der Ukraine.
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> osemit.
Ašgûzai, Išgûzai
Da es in den semitischen Sprachen kein anlautendes
sk- gibt, setzt man bei fremden Namen Vokalvorschlag.
apers. Saka,
aind. शक
Śaka wohl zu pers.
سگ
sag 'Hund', eine verächtliche Bezeichnung des Nachbarvolkes
kaum = aind. सखि sákhi 'Gefährte, Freund' =
awest. haxay
- Саха
Saha ist die Selbstbezeichnung des Jakuten. Da das Altpersische
einen entsprechenden gutturalen Reibelaut ḫ hatte, wird der Jakutenname
kaum eine Fortsetzung des altpers. Skythennamens sein.
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